Hinweise

... für Betreiber von Kamin- & Pelletöfen


Durch die öffentliche Diskussion um gesundheitsrelevante lungengängige Feinstäube nimmt der Gesetzgeber auch zukünftig Privathaushalte in die Verantwortung. Viele der bestehenden Kleinfeuerungsanlagen werden nachgerüstet oder ausgetauscht werden müssen.

Da mittlerweile von den privaten Biomasseheizungen mehr Feinstaub emittiert wird als vom Straßenverkehr, wurden die entsprechenden Gesetze verschärft. Die rechtlichen Grundlagen hierzu werden, ebenso wie Übergangfristen für bestehende Feuerungen, durch die Novellierung der ersten Bundesemissionsschutzverordnung (1. BImSchV) festgesetzt.

Ab dem 01.01.2015 dürfen die Staubemissionen von neu installierten Biomassefeuerungsanlagen ab einer Nennwärmeleistung von vier Kilowatt maximal 20 mg/m³N betragen (1. BImSchV, §4). Für Einzelraumfeuerungen, wie beispielsweise Kaminöfen, gilt ein doppelt so hoher Staubgrenzwert von 40 mg/m³N (1. BImSchV, §5).
Mittelfristig wird eine große Anzahl auch der bisher bestehenden Biomassekleinfeuerungsanlagen mit entsprechenden Feinstaubabscheidern und evtl. auch Minderungsmaßnahmen für Kohlenmonoxid nachgerüstet werden müssen. Abhängig vom Alter der Biomassekleinfeuerungsanlage soll die Nachrüstung im Zeitraum von 2015 bis 2025 erfolgen (1. BImSchV, §25). Für Einzelraumfeuerungen gelten während dieses Zeitraums gesonderte Grenzwerte (1. BImSchV, §26).
Die dezentec ingenieurgesellschaft mbH entwickelt speziell für den Einsatz im Privatbereich geeignete einfache, robuste und kostengünstige Feinstaubabscheider und Maßnahmen zur Verbesserung des Verbrennungsverhaltens von Biomasse.

Presse und Publikationen

Tiefenfilter bei KlimaExpo.NRW

Alle Infos unter KlimaExpo.NRW

Tiefenfilter im WDR

Über die Entwicklung des Tiefenfilters für Kamin- und Pelletöfen berichtete der WDR aus dem Technikum der RWTH Aachen (Lokalzeit Aachen, 01.12.2014). Schon bald sollen einfache, robuste und vor allem preiswerte Feinstaubfilter für Privatanwender zur Verfügung stehen.

Diese Entwicklung basiert auf einer Idee der dezentec, die sich in Technikums- sowie auch in Praxistest bewährt hat. Die Tiefenfilter werden derzeit von der dezentec gemeinsam mit der RWTH Aachen und einem mittelständischen Industriepartner bis zur Marktreife weiter entwickelt.

dezentec in VDI nachrichten

Tiefenfilter-Entwicklung der dezentec in VDI nachrichten - Für Biomassekleinfeuerungsanlagen wie Kamin- und Pelletöfen kann durch den Einsatz preiswerter Fasermaterialien auf teure Bauteile wie Hochspannungselektronik bzw. Abreinigungsmechanismen verzichtet werden (siehe die letzten beiden Absätze des Artikels in den VDI nachrichten vom 07.11.2014).

Tiefenfilter in Aachener Nachrichten

Den ersten Bericht über den Feinstaubabscheider für Privatöfen brachten die Aachener Nachrichten im August 2014.

Die Grundidee der Feinstaubabscheidern mit Glaswolle von der dezentec soll schon bald für Privatkunden verfügbar sein. Hierzu findet derzeit eine Weiterentwicklung statt, in der die dezentec mit der RWTH Aachen und einem mittelständischen Industriepartner kooperiert.

Klimaschutzszenario 2050

Klimaschutzszenario 2050, Konkretisierung der Energiewende - Auf Basis von Berechnungen bis zum Jahr 2050. Zusammenfassung der Studie (Langfassung der Studie hier) im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, mit dezentec im Unterauftrag des Öko-Institut e.V., April/August 2014

Abgasreinigung mit BICAR

Abgasreinigung für Müllverbrennungsanlagen mit BICAR - Beitrag in POWER Business and Technology for the Global Generation Industry: Treating WTE Plant Flue Gases with Sodium Bicarbonate, August 2014

Tiefenfilter-Entwicklung 1. Projektphase

Entwicklung eines Tiefenfilters für Kamin- & Pelletöfen, abgeschlossene erste Projektphase.

Die dezentec ingenieurgesellschaft mbH hat gemeinsam mit der RWTH Aachen, Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe (TEER), ein Tiefenfilter für Kamin- und Pelletöfen entwickelt.

Die ab 2015 geforderten Grenzwerte für die Feinstaubemissionen von Kleinfeuerungsanlagen werden damit deutlich unterschritten. Getestet wurden faserige Filtermaterialien wie zum Beispiel Glas- und Schafwolle, Hanf- und Baumwollfasern. Diese Entwicklung wurde vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) über die Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gefördert. Nach erfolgreichen Praxismessungen soll die Entwicklung bis zur Marktreife gemeinsam mit einem Industriepartner fortgesetzt werden. Mehr hierzu in der Presseerklärung der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)